Gut genug, um deutsch zu werden ?

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Amiral AllemagnOmaXien
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Messagepar trwk » Lun 20 Aoû 2007 18:37

budaboy a écrit:Ich denke auch, dass es wichtig ist, die Immigration zu kontrollieren. Ich glaube man muss immer einwenig weiter schauen als bloß bis zur eigenen Nasenspitze. Wenn ein Immigrant sein Heimatland verlässt, bemüht sich doch das Gastland auch, seine Einwanderung zu akzeptieren. Meiner Meinung nach muss sich deshalb der Einwanderer auch bemühen, die Sprache zu erlernen, die Kultur kennenzulernen und zum Beispiel auch eine Arbeit zu finden. Diese Sachen sind mehr als wichtig, denn das wird ihm helfen, sich in die Gesellschaft einzufügen. Elie, bezahlst du Steuern? Ich denke, es würde dich nicht sehr freuen zu wissen, dass ein Immigrant Geld bekommt, obwohl er den ganzen Tag Zuhause sitzt und TV schaut. Dieser Immigrant nutzt das System aus. Aber vielleicht bist du ja so jemand? (Sorry, falsch platzierter Humor) :D

Bezüglich des Einbürgerungstests: Ich finde diese Maßnahme sehr logisch!!! Stell dir vor jeder könnte zum Beispiel an den besten Wirtschaftsschulen studieren – nur so, mit einem Fingerschnipp... da wäre ja Chaos. Schulen wählen auch ihre Studenten aus!
Und erlaube mir dir zu sagen, dass deine Argumente nicht sehr schlüssig sind - gerade wenn man sich die Entwicklung in Europa anschaut, wo der Großteil der Länder ihre Immigranten auswählt. Und diese Entwicklung zeigt ganz klar einen Trend zu einer Begrenzung der Einwanderung.

Und wenn dir das nicht gefällt... dann wird es Zeit eine politische Karriere einzuschlagen. :D


Tut mir schrecklich, aber ich bin gar nicht Deiner Meinung. Mich stört dieser Trend sehr wohl, in dem man glaubt sich einfach (sammt Reichtum - den wir in Europa im Vergleich sehr wohl besitzen) in eigenen Grenzen einsperren zu können. Und die Armut (Einwanderer) draußen stehen lässt.

Wenn einer im Champagner badet während der andere hungern muss, kann sowas ohne Ausgleich und Hilfe nicht gut zuendegehen. Oder sonnst sollen wir uns an Gewalteingriffe wie im Irak (mit allen seinen Nebenfolgen: steigender Terrorismus, religiöser Integrismus) langsam gewöhnen.

Wenn unser Bad Champagner hunderttausende Tote wert ist, na schön. Das ist aber nicht meine Einstellung zur Gerechtigkeit und noch weniger zum Leben.

Willst Du wirklich weniger Ausländer ? Dann sorge am besten dafür, dass sie zuhause bleiben können ! Und dort nicht verhungern müssen. Wer verlässt denn schon seine Heimat nur um andere zu ärgern ?

Steuer zahle ich auch und auch nicht gerade wenig. Das Leute geholfen werden, vorm Fernseher zu sitzen und nur keine Arbeit zu suchen ist klar. Was hat das nur mit Ausländer zu tun ? Man kann sehr wohl Deutscher oder Franzose sein und genauso vom System profitieren.

Dieses System, das ich auch mitfinanzieren muss, das Unnutz und Inaktivität befördert hat kein Ausländer sich ausgedacht, sondern unsere Regierungen. Warum nicht konsequent unsere eigene Probleme lösen, statt die Schuld den anderen in die Tasche zu schieben ?

Anderseits, zu den Einwanderungtests: China, Algerien, Tunisien und alle anderen Länder sollten genauso uns gegenüber handeln. Kultur hat mit Reichtum nichts zu tun. Und wenn mal ein paar Businessmen (die dort auch Arbeitsnehmer sind !) trostlos dort vor der Grenze stehen müssen - Einwanderungstest nicht bestanden - dann wissen mindestens die, was wir von unserer westlichen kulturellen Arroganz halten sollen !

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Re: Gut genug, um deutsch zu werden ?

Messagepar trwk » Lun 20 Aoû 2007 18:48

Mislep a écrit:Meiner Meinung nach wird in diesem Forum nicht genug deutsch geschrieben. Deshalb möchte ich mein heutiges Thema auf deutsch behandelt. Und übrigens verlangt auch das Thema ein gewisses Sprachniveau (das wir natürlich alle hier haben ;))...

Ihr habt wahrscheinlich gehört/gelesen, dass einige Bundesländer die Absicht haben, eine Prüfung zu organisieren für jeden Ausländer, der die deutsche Staatsangehörigkeit wünscht. Diese Prüfung besteht teilsweise aus einem Fragebogen über Deutschand. Da wir alle von der deutschen Bürgerschaft träumen ;), will ich uns helfen, indem ich hier einige Fragen mitteile.

Bitte gebt nicht die Antworte, sondern ihre Meinung über die Fragen, und ob ihr die deutsche Staastangehörigkeit bekommen dürftet. Nächste Woche kommen die Antworte, auch wenn ihr sie auch auf anderen Webseiten finden könnt.

-Nennen Sie drei Flüsse, die durch Deutschland fließen !
-Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland ? Nennen Sie sieben Bundesländer und ihre Hauptstädte !
-Was verstehen Sie unter dem Begriff "Reformation", und wer hat sie eingeleitet ?
-Welche Versammlung tagt im Jahr 1848 in der frankfurter Paulskirche ?
-Unsere Verfassung garantiert Grundrechte. Nennen Sie vier !
-Welche Möglichkeit haben Eltern, die Partnerwahl ihres Sohnes oder ihrer Tochter zu beeinflussen ? Welche Handlungen sind verboten ?
-Welche Parteien sind derzeit im deutschen Bundestag vertreten ? Nennen Sie mindestens drei !
-Für die Abgeordneten in den Parlamenten gilt der "Grundsatz des freien Mandats". Was heißt das ?
-Die Rechtordnung verbietet, privat Vergeltung zu üben oder das Recht auf eigene Faust durchzusetzen. Das Opfer einer Straftat darf an dem Täter keine Rache nehmen. Wem steht alleine die Strafgewalt zu ?
-Welchem internationalen Verteidigungsbündnis gehört die Bundesrepublik Deutschland an ?
-Wie heißt die deutsche Nationalhymne, und mit welchen Worten beginnt sie ?
-Was ist das Bundeskabinett ?

Wer wird deutsch, wer bleibt französisch ?^^

PS : Hoffentlich ist mein Deutsch verständlich und beinhaltet nicht so viele Fehler... Ich hatte einfach Lust, auf deutsch zu schreiben :oops:


Ufff... Bin Deutscher (und Franzose hier in Frankreich) und darf Deutscher bleiben ! Aber die Fragen sind tatsächlich nicht ganz ohne...

Das man dies kennen soll, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen stört mich nicht. Ich würde sogar behaupten, dass man die französische zu leicht bekommt.

Das hat mit Aufenthaltsrecht auf deutschem (oder französischem) Boden nichts zu tun.

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Messagepar Bjokac » Jeu 29 Jan 2009 14:35

-Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland ? Nennen Sie sieben Bundesländer und ihre Hauptstädte !
-Welche Versammlung tagt im Jahr 1848 in der frankfurter Paulskirche ?
-Unsere Verfassung garantiert Grundrechte. Nennen Sie vier !
-Welche Parteien sind derzeit im deutschen Bundestag vertreten ? Nennen Sie mindestens drei !
-Für die Abgeordneten in den Parlamenten gilt der "Grundsatz des freien Mandats". Was heißt das ?
-Was ist das Bundeskabinett ?


Ich habe bloss keine Ahnung, obwohl ich schon ein Jahr in Deutschland bin. Aber Peinlich. Ich habe auch mal im Bild gelesen, dass man so einen Fragebogen beim Erwerb der Staatsangehörigkeit duchsetzen wollte, um mal zu prüfen, ob die Ausländer dazu im Stande sind, zwischen Selbstjustiz und Anwalt zu unterscheiden. War wohl lustig, denn viel leichter.

Guckt mal Leute, die einzigen die hier beitragen, sind Deutsche, wohnen in Deutschland, sind Lehrer oder was änhliches.

Hey, trwk, ich kenne viele viele Leute, die der Meinung sind, es gebe zu viele Ausländer in Deutschland. Zu viele Türker. Das sagen sogar manche Türker. Glaub nicht, dass sie die Türker nicht mögen. Bloss zu viel Ausländer heisst: nicht Deutsch lernen, nicht integrieren, usw usf. Naja, gleiches Problem in frankreich. Aber die Araber können gut Französich.

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Messagepar Andergassen » Jeu 29 Jan 2009 15:23

Bjokac a écrit:
Guckt mal Leute, die einzigen die hier beitragen, sind Deutsche, wohnen in Deutschland, sind Lehrer oder was änhliches.



Was mich betrifft, bin ich, obwohl französischer Muttersprache, als Angehöriger der deutschen Sprachgruppe registriert, lebe außerhalb Deutschlands, und bin kein Lehrer (Gott bewahre! :shock: )! :P

Und übrigens: Ist "Türker" eine neudeutsche Bezeichnung? Ich würde auf "Kanaksprak" tippen! Eine Mischung aus dem deutschen "Türken" und dem türkischen "Türkler"! :grin:
Wenn alle täten, was sie mich können, käme ich überhaupt nicht mehr zum Sitzen.

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Messagepar anne » Jeu 29 Jan 2009 17:35

trwk a écrit:Tut mir schrecklich, aber ich bin gar nicht Deiner Meinung. Mich stört dieser Trend sehr wohl, in dem man glaubt sich einfach (sammt Reichtum - den wir in Europa im Vergleich sehr wohl besitzen) in eigenen Grenzen einsperren zu können. Und die Armut (Einwanderer) draußen stehen lässt.

Wenn einer im Champagner badet während der andere hungern muss, kann sowas ohne Ausgleich und Hilfe nicht gut zuendegehen. Oder sonnst sollen wir uns an Gewalteingriffe wie im Irak (mit allen seinen Nebenfolgen: steigender Terrorismus, religiöser Integrismus) langsam gewöhnen.

Wenn unser Bad Champagner hunderttausende Tote wert ist, na schön. Das ist aber nicht meine Einstellung zur Gerechtigkeit und noch weniger zum Leben.

Willst Du wirklich weniger Ausländer ? Dann sorge am besten dafür, dass sie zuhause bleiben können ! Und dort nicht verhungern müssen. Wer verlässt denn schon seine Heimat nur um andere zu ärgern ?


:merci: trwk. Da ich im Moment überhaupt nicht imstande bin, -zusätzlich noch auf Deutsch- an einer solchen Auseinandersetzung teilzunehmen, bin ich dir für deine hervorragende Antwort recht dankbar!

Beim Einbürgerungstest geht es nämlich darum zu wissen, wer -sprich welcher Anteil der Menschen- es wert ist :roll:, deutscher Staatsangehöriger zu werden. Ob die Methode sinnvoll ist oder nicht, ist für mich zwar fragwürdig dennoch nicht entscheidend. Dafür das Thema der Menschenwürde schon. Und darüber hinaus die Frage der Entwicklungsmöglichkeiten der Herkunftsländer, denen die "Elitenkräfte" weggenommen werden !


trwk a écrit:Anderseits, zu den Einwanderungtests: China, Algerien, Tunisien und alle anderen Länder sollten genauso uns gegenüber handeln.


:lol: Könnte ja witzig werden ! Die Weltkarte könnte mit Antworten auf ähnliche Fragen wie im deutschen Test ziemlich umgewälzt werden, oder ?

trwk a écrit:Kultur hat mit Reichtum nichts zu tun. Und wenn mal ein paar Businessmen (die dort auch Arbeitsnehmer sind !) trostlos dort vor der Grenze stehen müssen - Einwanderungstest nicht bestanden - dann wissen mindestens die, was wir von unserer westlichen kulturellen Arroganz halten sollen !


Und diejenigen, die den Test betehen würden, sollten gefällligst auf ihre Muttersprache, das Kosten von Schweinefleisch, und die Rockmusik verzichten. :lol: Es geht ja um Integration ! :wink:
amic@llemand vôtre

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Messagepar Michael » Jeu 29 Jan 2009 19:31

SterndesMondes a écrit:Ach, und jetzt habe ich die deutsche Nationalhymne "im Kopf" (wie sagt man eigentlich ??)
... äähh... wie heisst sie denn ? :oops:

Die deutsche Nationalhymne heißt : "das Deutschlandlied" oder "das Lied der Deutschen" ; hat allerdings mit der berüchtigten NS-Zeit nichts zu tun, obwohl viele Franzosen es meinen.

Übrigens: zwischen : „deutsch werden” und „Deutsche(r) werden” besteht doch ein feiner, doch klarer semantischer Unterschied.

N.S. : das ß wird auf der Tastatur einfach getippt: zugleich/zusammen Taste „alt” und „b” drücken.
:D :D :D

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Messagepar cri-zi » Jeu 29 Jan 2009 20:23

Bjokac a écrit:
Ich habe auch mal im Bild gelesen

Hältst du Bild für eine zuverlässige Informationsquelle?

Hey, trwk, ich kenne viele viele Leute, die der Meinung sind, es gebe zu viele Ausländer in Deutschland. Zu viele Türker. Das sagen sogar manche Türker. ]

Was soll denn heißen "zu viele"? Ab wann fängt "zu viele" an? In zuverlässigen Informationsquellen kann man lesen, dass die meisten Menschen die Anzahl der Ausländer in Deutschland viel höher schätzen, als sie tatsächlich ist.
Was die Türken angeht: es gibt und gab auch antisemitische Juden. Die würde ich jetzt nicht gerade als Referenz zitieren.
De grâce, corrigez mes fautes de francais!

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Messagepar Josili » Sam 14 Fév 2009 21:38

guten abend allerseits :)

ich bin deutsche, wohne in deutschland und spreche im höchstfall noch minimal schulfranzösisch, deswegen freue ich mich natürlich hier auch eine rubrik auf deutsch zu finden :)

also zu dem thema.. ich finde es sehr interessant wie dieser test teils im ausland aufgenommen wird. so kritisch wird das in deutschland nicht gesehn. ich würde sagen es geht nicht um integration sondern um den willen dazu. wenn man in ein land auswandern will sollte man sich mit diesem schon beschäftigt haben und sich bemühen sich kulturell einzufinden. das soll natürlich NICHT heissen das man seine ursprungskultur komplett ablegen oder leugnen o.ä. soll. aber worin besteht dann der sinn in einem anderen land leben und arbeiten zu wollen wenn nicht dieser? geld mag vielleicht noch ein grund sein wenn man im heimatland auch noch nichts von mindestlöhne gehört hat. aber wird man unter solchen umständen, ohne interesse am land und der kultur glücklich und fühlt sich angenommen oder eher ausgeschlossen? für mich wär die antwort klar. das mag eine sehr naive ansicht von mir sein, allerdings bin ich auch noch nicht ganz so alt (habe also das recht noch ein bisschen naiv zu sein ;) ).

als ich die kommentare zur nationalhymne gelesen habe, musste ich doch schon etwas schlucken ;) ich kann definitiv bestätigen das sie NICHT mit: "deutschland, deutschland über alles" anfägt (das war in der NS-zeit) sondern mit : "einigkeit und recht und freiheit" das wird auch dei erste zeile sein anch der gefragt wird. zu den fragen.. naja.. die könnten nicht mal die meisten abiturienten hier beantworten.. antweder is das unheimlich peinlich für unsere schülerelite oder die fragen sind wirklich zu schwer :)

ach ja.. mich würds interessieren wo ihr ale so gu deutsch gelernt habt. das hat sehr sehr viel respekt verdient :)


grüßle

Josili

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Messagepar Enora » Dim 27 Sep 2009 22:37

Oha... :eek:
Ok ich denke mal ich werde französich bleiben ne ;)
Ich meine...Es ist einfach nur so schwer, alle diese Dinge zu lernen!
Mit sicherheit wollen die Deutschen nicht ,dass die Ausländer deutsch werden :grin:

lg an alle! :)
:)

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Messagepar cri-zi » Dim 27 Sep 2009 22:49

Enora a écrit:Mit sicherheit wollen die Deutschen nicht ,dass die Ausländer deutsch werden :grin:
)


Wie meinst du das? Ausländer, die in Deutschland leben oder Ausländer überhaupt?
De grâce, corrigez mes fautes de francais!

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Messagepar Enora » Dim 27 Sep 2009 23:21

Es war doch nur ein Scherz :D
Nein also ehrlich gesagt bin ich der Meinung, dass diese Fragen ok sind.
Leute müssen dabei zeigen, dass sie sich für die Geschichte des Landes interressieren. Wenn man alle diese Sachen kennt, zeigt man dann, dass man das Land mindestens schon gut kennt und das ist (finde ich) schon eine gute Sache :)
Persönlich weiss ich noch nicht ob ich deutsch werden will aber auf jeden fall werde ich daran arbeiten, alle diese Fragen antworten zu können! :grin:
:)

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Re: Gut genug, um deutsch zu werden ?

Messagepar clochard de luxe » Dim 17 Juil 2011 18:02

Meine (hoffentlich bald Ex-) Frau hat sich auch hier einbürgern lassen. Auch wenn es gehässig klingt: wenn sie es geschafft hat, schafft es jeder...

Ich habe mir die Fragen damals angesehen und bin der Ansicht, daß man, wenn man den Test nicht besteht (und immerhin muß man nur die Hälfte richtig haben...), wirklich nicht eingebürgert werden sollte. Bedauerlich ist eigentlich nur, daß es keine Möglichkeit gibt, diejenigen Deutschen, die ebenfalls durchfallen würden, auszubürgern...

Also, wer das wirklich will: nur Mut. Ein paar Fragen erfordern Nachdenken oder Grundkenntnisse des Staatsaufbaus, alle anderen kann jeder, der hier lebt, bequem beantworten können.
Lieber barfuß zum Strand, als im Mercedes ins Büro

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Re: Gut genug, um deutsch zu werden ?

Messagepar olga3 » Jeu 26 Jan 2012 16:31

Ich glaube nicht, dass ich diese Fragen alle beantworten könnte... einige ja, die sind kein Problem, wie die Bundeshymne, die Flüsse oder was Reformation ist. So was weiß ich als Allgemeinbildung, aber andere Fragen, die kann man einfach nur auswendig lernen und schafft sie dann dadurch... Aber ich hab keine Ahnung was Grundsatz des freien Mandats bedeutet. Dumm oder minderwertig fühle ich mich aber nicht, das wissen sicher auch viele Deutsche nicht.

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Re: Gut genug, um deutsch zu werden ?

Messagepar valdok » Dim 24 Mar 2013 05:10

Einbürgerungstest ablegen ? :wink: :wink: Wie kann man nur!
Zur Zeit bin ich dabei eine Arbeit durchzuführen, scherzlich gesagt, kein moonlighting sonder eine Arbeit unter dem Lampenlicht :lol:
Mir gefällt diese Tätigkeit, weil sie mit dem Japanischen und dem Deutschen zu tun hat, wenn auch sie sehr zeitraubend und langweilend ist :crazy: :crazy: Deswegen ist es mir eingefallen, gleichzeiting ein Hörbuch zuzuhören. Es handelt sich um ein Geschischts-Hörbuch, dessen Titel "60 Jahre Bundesrepublik Deutschland -von der Stunde Null bis heute " ist.
Plötzlich vergesse ich die Nachteile meiner Arbeit, und habe das Gefühl, es ist als ob ich Alice im Wörterland wäre. In einer XL-Tabelle gebe ich Wörter wie "Shintō heiliger Brunnen am Eingang eines Schreines", oder "Pflanzenlauge, Gerbsäure " ein, ich sehe ihre japanische Gestalt aber ihre Musikalität kann ich nicht hören. Aus meinem M3-Player geht der Laut der Wörter, die zu der Geschichte Deutschland gehören, heraus. Das heißt

¨Besatzungszone", "Postdamer Konferenz", " Bücher gegen Brot", "Kerzen ersetzen elektrisches Licht", "ehmaliger Stadtbürgermeister der Stadt Köln Konrad Adenauer", "Kurt Schuhmacher", "Kehrpaket nach Deutschland"; "Rosinnenbomber", "Ernst Reuter“, „Wüttemberg Baden und Wüttemberg Hohenzollern“,“ Einigkeit und Recht und Freiheit für das Deutsche Vaterland“, „Theodor Blank“, „Wirtschaftswunder“,“Kurz Georg Kiesinger“, „Uschi Obermaier“, „Der goldene Schuß“, „Gert Bastian“, „Petra Kelly“, „Friedensgebete“, „Hans Dietrich Genscher“, "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", "Ein Sommermärchen" usw. Jetzt habe ich den Eindruck, unabsichtlich das Einbürgerungstest vorzubereiten und das macht mir viel Spass. „Was passiert mit mir, bin ich nicht dabei, deutsch zu werden, eine schlechte Deutsche, die deutsch radbrecht und nicht mehr französisch kann ?“ ängstlich :S :S , frage ich mich.

Selbverständlich ist es nur ein Witzchen, weil ich vorhabe, Leben eine schlechte Französin, die :love: deutsche Freundlichkeit und die deutsche Kultur sehr gern hat :love: , ihres ganzen Lebens zu bleiben.
„Und auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir nur auf unserem Arsch.“

Michel de Montaigne (Werk: Essais)

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