Posté le: Mer 06 Déc 2006 20:01 Sujet du message: Namibie
A une certaine époque, j'en avais marre qu'on me demande pourquoi j'avais choisi de consacrer une bonne partie de ma vie à l'allemand, j'avais pris l'habitude de répondre que c'était pour préparer ma nouvelle vie en Namibie. Silence assuré.
La communauté germanophone namibienne est pratiquement inconnue, même des germanistes. Elle remonte à la colonisation. En l'honneur de cette nouvelle section, j'ai cherché des liens sur cette communauté, et la société germano-namibienne a un site fort intéressant:
http://www.dngev.de/magazin/
Il faut tout de même savoir que le pays est très conservateur, et que le communautarisme local ne favorise pas vraiment l'ouverture sur le monde. Mais internet m'a permis d'avoir des contacts et les témoignages rapportaient surtout la grande tranquilité qui y règne.
En temps que prof d'allemand, j'avoue que je trouve le thème fabuleux car il permet de parler de la colonisation en cours d'allemand tout en restant centré sur l'Allemagne.
Dans les archives de ce site, un article sur la situation de la langue allemande dans le pays:
Citation:
Deutsch in Namibia - eine Inselsprache?
Über einen Vortrag und eine Podiumsdiskussion berichtet Melanie Gaida
„Wir als deutschsprachiger Schwanz können nicht mit dem namibischen Hund wackeln“, so Prof. Dr. Hans-Volker Gretschel bei der einleitenden Vorbesprechung zu einer Veranstaltungsreihe über die Deutsche Sprache – international und speziell in Namibia – Mitte August in Windhoek. Der Dekan an der Universität von Namibia (UNAM) und langjährige Leiter der germanistischen Abteilung stellte damit von Anfang an klar, dass er eine Beeinflussung namibischer Sprachpolitik zugunsten des Deutschen für absurd hält.
Umsonst waren sie trotzdem nicht, die Präsentation von Prof. Dr. Ulrich Ammon über die internationale Stellung der deutschen Sprache und die drei Tage später folgende Podiumsdiskussion zum Thema „Deutsch in Namibia – eine Inselsprache?“
Von der Deutschen Botschaft und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit der Germanistischen Fakultät der University of Namibia (UNAM) und dem Goethe-Zentrum/NaDS veranstaltet, wurde das Thema von vielen Seiten beleuchtet.
Staunend saß man im Auditorium des Goethe-Zentrums/NaDS in Windhoek, während Professor Ammon, Linguist der Universität Duisburg und für drei Wochen Gastdozent an der UNAM, dem interessierten Publikum die harten Fakten über die ökonomische Stärke der deutschen Sprachgemeinschaft, die Verteilung derselben auf der ganzen Welt sowie die Vergangenheit des Deutschen als Wissenschaftssprache auftischte.
„Mundhöre weißlich“ hieß es noch vor zehn Jahren in einem Arztbericht aus Japan, der als Folie auf dem Overhead-Projektor liegt. Ebenfalls belegt Ammon mit einem Auszug aus einer zoologischen Bibliographie in England von 1910, dass wissenschaftliche Abhandlungen, die in einer Minderheitensprache erschienen, ins Deutsche übersetzt wurden. Die Vorreiterstellung als Wissenschaftssprache musste das Deutsche, von einigen geisteswissenschaftlichen Fächern einmal abgesehen, an das Englische abgeben. Wer heute international akademisch publizieren und debattieren will, kommt ohne Englisch nicht weit.
Auch als Sprache des Welthandels liegt Englisch ganz weit vorne, obwohl deutsche Unternehmen den zweitgrößten Anteil am Welthandel haben und im vergangenen Jahr sogar an erster Stelle noch vor den USA lagen. Auch die ökonomische Stärke der deutschen Sprachgemeinschaft betrachtend, die auf dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) beruht und nach der Deutsch an dritter Stelle steht, lässt sich fragen, warum der Welthandel fast ausschließlich in englischer Sprache vonstatten geht. In Osteuropa allerdings und in Teilen Asiens – so räumt Ammon ein – kommunizierten deutsche Unternehmen mit ihren einheimischen Geschäftspartnern auf Deutsch. Dass dies ausgerechnet in Asien möglich ist, lässt aufmerken, wo doch die meistgesprochene Sprache der Welt Chinesisch ist, von Englisch gefolgt, und Deutsch Platz neun einnimmt.
Betrachten wir die Verteilung der deutschen Sprache auf der Welt genauer: In sechs Ländern der Erde ist Deutsch Amtssprache. In 25 weiteren gehören Deutschsprachige zur wichtigsten Sprachenminderheit. Deutsch als Fremdsprache (DaF) ist die dritt- bis vierthäufigst gelernte Sprache der Welt und wird in über hundert Ländern gelehrt. Russland, Kasachstan, Mongolei, Australien – um nur einige zu nennen. Kamerun und Elfenbeinküste zählen ebenso dazu wie Namibia. Und obwohl Namibia historisch durch engere Beziehungen mit Deutschland verbunden ist, besteht in jenen afrikanischen Ländern ein sehr viel größeres Interesse als hier.
Deutsche Sprache in Namibia – ihre Stellung, ihr Image, ihre eigenen Variationen. Südwesterdeutsch, Wellblechdeutsch, gar von „Kauderwelsch“ war die Rede bei der Podiumsdiskussion „Deutsch in Namibia – eine Inselsprache“, an der neben den Professoren Ammon und Gretschel auch Dieter Springer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schulvereine (AGDS), Gabriele Moldzio vom Deutschen Hörfunkprogramm der NBC und Irmgard Schreiber als Vertreterin der Allgemeinen Zeitung (AZ) teilnahmen und das „heiße Eisen“, wie Moderator Oliver Müller vom DAAD das Thema bezeichnete, durchaus kontrovers betrachteten. Als eine Sprachinsel bezeichnet man aus linguistischer Sicht eine Sprachgemeinschaft, die vom Sprachmutterland abgetrennt ist und sich mindestens über drei Generationen gehalten hat. Laut Ammon trifft dies im Falle Namibias zu, da die meisten Muttersprachler, wenn es sie ins Ausland zieht, nach der Schule zum Studieren nach Südafrika statt Deutschland gingen.
Einig war man sich darüber, dass Namibiadeutsch kein „unkorrektes“ Deutsch sei, sondern ein Deutsch mit anzuerkennenden Eigenheiten, wie das etwa auch in Österreich und der Schweiz der Fall ist. Deshalb plant Professor Ammon, in die in zwei Jahren erscheinende Neuauflage seines „Variantenwörterbuchs des Deutschen“ Namibiadeutsch aufzunehmen und somit einen eigenen namibischen Standard zu kodifizieren. Denn warum sollte „Bakkie“ weniger richtig sein als „Pick-up“? Oder „was tun, wenn es für einige Südwesterbegriffe einfach keine deutsche Entsprechung gibt?“, so eine Frage aus dem Publikum und damit in Richtung der Sprache als Kommunikationsmittel. Denn das soll sie in erster Linie sein, mit dem Aspekt der Korrektheit könne man ruhig ein bisschen „entspannter umgehen“. Über einen, von Irmgard Schreiber so bezeichneten, „Kultstatus“ hinaus hat das sogenannte Südwesterdeutsch, laut Gretschel, die Rolle eines Identifikationsmittels inne. Als Namibiadeutscher wolle man ein eigenes Selbstverständnis und sich – ähnlich wie die in Deutschland lebenden Ossis von den „Besserwessis“ – hier von den Deutschländern abgrenzen.
Doch hält sich das Namibiadeutsch oder ist selbst dieses als Muttersprache vom Aussterben bedroht? Seit der Unabhängigkeit fiel Deutsch als Unterrichtssprache von den ersten sieben auf die ersten fünf Schulklassen zurück und wird heute lediglich bis zur dritten Klasse geduldet. Wenn eine Sprache jedoch nur als ein Fach neben anderen angeboten wird und es nicht wenigstens einige Schulfächer gibt, die in dieser Sprache unterrichtet werden, entwickelt sie sich zwangsläufig zur Fremdsprache. Es sei denn – und hier sind neben der Schule mal wieder die Eltern als Erzieher gefragt –, man achtet zuhause darauf, dass die Muttersprache gesprochen wird und so als eine Sprache bleibt, in der man sich ohne Schwierigkeiten und ohne überlegen zu müssen verständigen kann. Dies umso mehr, wenn – wie üblich – die Kinder nach der Schule aus Gründen der Verständigung mit ihren Freunden sich des Englischen bedienen, das nun einmal Amtssprache ist und von fast jedem verstanden und gesprochen wird. „Muttern kann eine Plage sein, wenn die deutsche Sprache betroffen ist“, gibt Gabriele Moldzio unumwunden zu, die beim Besuch ihrer über 20-jährigen Kinder auch heute noch darauf besteht, dass im Elternhaus ausschließlich Deutsch gesprochen wird. Bilinguale Ehen, wie es natürlich viele gibt in Namibia, machten ein konsequentes Durchhalten in dieser Hinsicht komplizierter, wichtig sei es deshalb, feste Strukturen und Bezugspersonen zu haben.
Eine weitere wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung von Deutsch als Muttersprache kommt den Medien zu. Bringen doch diese, wie etwa ein deutsches Hörfunkprogramm, die Sprache direkt in die Haushalte hinein. Besonders wichtig sei es daher, ein möglichst „gutes Deutsch“ zu verwenden und diesen Bildungsanspruch nicht zu weit hinter den der Information und der Unterhaltung zurücktreten zu lassen. Unterhaltungswert habe es allemal, wenn ein „waschechter Südwester“ als Interviewpartner im Radio auftrete und über ein Thema spricht. Redakteure, die ein einwandfreies Deutsch beherrschen, sind für Hörfunk sowie Zeitung schwer zu bekommen. Der Nachwuchs fehlt, was wohl an den eher schlechten Verdienstaussichten liege, waren sich Irmgard Schreiber und Gabriele Moldzio einig. Streckenweise lebe man von Praktikanten aus Deutschland, um das Programm trotz finanzieller Engpässe aufrecht zu erhalten, räumt Moldzio ein. Das kürzlich geänderte Visaabkommen mache diesen Austausch leider sehr viel komplizierter. Trotz allem können sich die Erfolge der Allgemeinen Zeitung, die wohl eine der wenigen Zeitungen mit „schwarzen Zahlen“ ist, und des Deutschen Hörfunkprogramms der NBC sehen lassen – in keinem anderen nichtdeutschsprachigen Land gibt es schließlich ein volles deutsches Rundfunkprogramm, das 15 Stunden täglich sendet.
Ein Thema zum Aufregen war und ist die auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschlands. „Kümmerlich“ sei sie, so Ammon. „Sie existiert überhaupt nicht“, setzt Gretschel nach. Es finge schon damit an, dass sich die Deutsche Botschaft in Windhoek im sechsten Stock eines Hochhauses „verstecke“, statt ein repräsentatives Gebäude zu beziehen, wie das üblich sei (Ammon). Auch gebe Deutschland zwar viel größere finanzielle Zuwendungen an Namibia als Frankreich etwa, habe aber mit dem Goethe-Zentrum in Windhoek ein viel kleineres Kulturinstitut als das Nachbarland mit seinem Franco Namibian Cultural Center (FNCC). Auch lege Frankreich viel mehr Wert auf die Verbreitung der französischen Sprache – was ja bekannt ist – und fördere das Erlernen derselben mit Stipendien und Lektorenstellen mehr als dies Deutschland tue.
Wie ist denn überhaupt das Interesse am Erlernen von Deutsch als Fremdsprache? Das Goethe-Zentrum Windhoek ließ im letzten Jahr 163 Teilnehmer von 19 Lehrkräften unterrichten. Außerdem veranstaltet es jedes Jahr einen Sprachwettbewerb, der 2005 zum 19. Mal stattfindet und den Gewinnern einen vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland ermöglicht – mehr Informationen dazu unter www.goethe.de/wind- hoek. Das Erlernen einer Fremdsprache bringt einem das jeweilige Land näher, es fördert die Verständigung und trägt gerade in Namibia – laut einer vor zwei Jahren unter Schülern der 8. und 9. Klassen durchgeführten Befragung – zum Verständnis der kolonialen Vergangenheit bei. Außerdem macht es Spaß, und eine nicht-muttersprachliche Stimme aus dem Publikum sagte: „Deutsch ist eine schöne Sprache“.
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Posté le: Mar 12 Déc 2006 12:20 Sujet du message:
Sujet très intéressant, Elie, et tu as raison, très méconnu. Même en ayant fait des étude d'allemand, je n'ai jamais entendu un seul mot à ce sujet !
Mais dis-moi, pourrais-tu nous en dire plus ? Je suis un peu surprise par la survivance de cette communauté germanophone, parce que si je ne me trompe, la période de la colonisation allemande a été très courte, environ 30 ans, il y a de cela plus d'un siècle : ça me semble peu pour enraciner une langue et qu'elle perdure aussi longtemps, non ? Combien de locteurs germanophones y a-t-il en Namibie ? Est-ce une communauté en développement, stable ou en voie de disparition ? Et comment cela se traduit-il concrètement ? Je suppose que ce sont quand même des gens qui parlent aussi les autres langues du pays ? (anglais ? langue locale ?) _________________ Сонька
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Le chiffre de 30.000 circule. Les Allemands ont mis le paquet pour développer toutes les activités économiques possibles. Ils sont restés car les Anglois avaient besoin de la classe dominante blanche pour profiter du magot aussi. Les Boers sudafricains ont soigné les Allemands de Namibie avec application, ils tenaient l'économie du pays. Mais rapidement, la classe blanche namibienne n'a plus exclusivement été allemande. Les Boers, les Anglais et les Allemands d'Afrique du Sud sont venu aussi, mais pas en masse. Les familles étant strictement blanches et homogènes religieusement, la langue s'est maintenue sans mal même avec relativement peu de locuteurs.
Maintenant, la Namibie a instauré l'anglais comme langue unique d'instruction supérieure. Les autres langues, notamment l'allemand, ne sont plus enseignées qu'en primaire, et encore, juste le temps pour que les élèves puissent apprendre l'anglais. Depuis l'indépendance totale de la Namibie, le gouvernement de Windhoek fait tout pour angliciser et acculturer les blancs. L'allemand était déjà très tinté de néerlandais afrikaans. L'anglais prend le dessus car la classe dirigeante noire l'a décidé ainsi. Les noirs des classes populaires parlent l'allemand ou l'afrikaans s'ils étaient au service de familles blanches, sinon, ce sont les langues africaines qui dominent. _________________ - Schatz, zieh Dich an, wir gehen raus
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Totalement méconnue, aussi bien en France qu'en Allemagne, la colonisation allemande en Namibie au début du XXe siècle, a été particulièrement sanglante.
Elle fut en effet à l'origine du premier génocide du siècle, réalisé sur l'ethnie Herero, en 1904.
Celle-ci s'était révoltée contre la puissance colonisatrice et fut l'objet d'une sanglante répréssion, menée par le Général von Trotha.
En octobre 1904, lors de la bataille de Waterberg, il fait encercler les Hereros de trois côtés ne leur laissant qu'une seule issue pour fuir : le désert du Kalahari. Alors que les Hereros essayaient d'y trouver refuge, von Trotha fait empoisonner les points d'eau, dresse des postes de garde à intervalles réguliers avec ordre de tirer sans sommation à la vue de chaque Herero, homme, femme ou enfant.
L'ordre officiel d'extermination (Vernichtungsbefehl) du général von Trotha était clair : « Chaque Herero trouvé à l'intérieur des frontières allemandes, armé ou non, en possession de bétail ou pas, sera abattu ».. Les Hereros moururent par dizaines de milliers dans le désert Omaheke, de soif et de faim en quelques semaines.
Entre 1904 et 1911, la population Herero passe de près de 100.000 habitants à 15.000.
Lorsque l'opinion publique allemande eut connaissance de la politique menée par von Trotha, elle en fut particulièrement révoltée et poussa le chancelier Bernhard von Bülow à demander au Kaiser de démettre von Trotha de son commandement. Ce qui fut fait.
Ce n'est toutefois qu'à l'occasion du centenaire des faits, en 2004, que l'Allemagne a formellement reconnu sa culpabilité.
Ceci mis à part, l'Empire colonial Allemand demeure sans doute le moins étudié par les historiens français (et même anglo-saxons), loin derrière les Empires britanniques, français, néerlandais, belge, portugais ou italien.
Hors Namibie, en reste-t-il encore des traces ou des vestiges ?
Rappelons qu'il comportait 4 grands groupes de colonies : Südwestafrika (Namibie), Ostafrika (Tanganyka, Burundi, Rwanda), Togo, Südsee-Inseln (Samoa+Nauru, Nelle Guinée, Iles Marshall, Carolines, Palau et Mariannes) + le comptoir chinois de Kiautschou (Qingdao, devenue depuis la capitale chinoise de la bière)... toutes placées sous mandat SDN après 1919.
Merci Kamba de préciser aussi les heures sombres de l'empire colonial allemand. Longtemps méconnus et oubliés, les agissements coloniaux du général Von Trotha ont enfin refait surface en 2004, à l'occasion du centenaire, il s'agissait en effet du premier génocide du 20e siècle qui en connaîtra malheureusement plusieurs.
Les descendants des Hereros ont, je crois, demandé devant la justice américaine à l'Allemagne de reconnaître les atrocités commises envers leur communauté, ce qui a été fait, avec un déplacement du Ministre allemand en Namibie avec recueillement devant la tombe d'un chef Herero.
Par contre les plaignants ont aussi demandé des réparations financières à l'Allemagne, en prenant exemple sur les Juifs survivants de la Shoah, mais là les autorités allemandes s'y sont refusées, sujet polémique...
Inscrit le: 28 Nov 2006 Messages: 2013 Localisation: Alsace
Posté le: Lun 22 Jan 2007 15:49 Sujet du message:
A l'heure où certains envisageaient de mettre l'accent sur "les aspects positifs de la colonisation",il me parait très utile de rappeler ces évènements,d'autant plus que la colonisation allemande est presque passée inaperçue aux yeux de l'opinion européenne .
Bien des choses sont encore très peu connues comme ,par exemple ,les atrocitées commises au cours de la guerre par les britanniques contre les Boers en Afrique du Sud,cette fois-ci entre colonisateurs!
citation:" La guerre et les camps"
Contre les Boers, le général Kitchener fait usage d'une invention récente, le fil de fer barbelé, pour aménager des camps de concentration (les Espagnols, quelques années plus tôt, à Cuba, avaient créé les premiers camps de l'Histoire de l'humanité).
Les barbelés permettent d'emprisonner un grand nombre de personnes à moindres frais et avec une surveillance réduite. 200.000 Boers (hommes, femmes et enfants) sont de la sorte internés dans des conditions lamentables et l'on compte à certaines périodes un décès sur dix parmi les internés. Les Boers évaluent à près de 30.000 le nombre de victimes des camps.
Dénoncée par l'Anglaise Emily Hobhouse, vilipendée par l'opinion internationale et surtout britannique, l'armée de Sa Majesté renoncera ultérieurement à ces pratiques _________________ Zwei Dinge sind unendlich.Das All und die menschliche Dummheit.Beim All bin ich mir noch nicht ganz sicher.(Albert Einstein.)
Inscrit le: 01 Mar 2008 Messages: 141 Localisation: Paris-Berlin
Posté le: Sam 31 Mai 2008 17:04 Sujet du message:
J'ai posé la question a ma prof d'histoire si l'Allemagne a coloniser la Namibie et elle me repond non que l'allemagne avais coloniser uniquement le Togo mais tres peu de temps puisque la France leur a piquer je lui ai dit alors comment ce fait-il que la-bas on parle allemand,elle me repond que c'est les Pays-Bas qui on coloniser la namibie.
Mais moi apres je me suis dit que ca pouvais pas etre possible puisque la langue néerlandaise et allemande n'avais rien avoir a part si je me trompe ? _________________ NE CRAINT PAS LE CHANGEMENT CRAINT PLUTOT LA ROUTINE.
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j'adoore ma tite poldi !!!
Désolé, mais c'est bien l'Allemagne. Togo, Zanzibar, Tanganika, Burundi, Rwanda, Namibie, Terre de Bismarck (Nouvelle Guinée), Îles Micronesiènes (Marshall, Samoa, Carolines, Marianes, Palau, Nauru), Klei-Venedig (Comptoir au Vénézuela), Cameroun, Comptoir chinois.
J'en oublie peut-être, il y avait des petits comptoirs qui sont restés allemands pas longtemps ou des territoires redécoupés et partagés après la première guerre mondiale. _________________ - Schatz, zieh Dich an, wir gehen raus
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Inscrit le: 01 Mar 2008 Messages: 141 Localisation: Paris-Berlin
Posté le: Sam 31 Mai 2008 17:43 Sujet du message:
merci c'est ce que je me suis dit !! et puis aussi l'Afrique du Sud au Cap on parle allemand aussi non ... _________________ NE CRAINT PAS LE CHANGEMENT CRAINT PLUTOT LA ROUTINE.
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j'adoore ma tite poldi !!!
Je savais pas qu'ils avaient colonisés autant, ils ont tout perdu?
La prof d'histoire, on se demande qu'elles sont ses compétences. C'est ça être prof? Avoir son diplome dans une pochette surprise? _________________ www.assimil.com www.assimil.com www.assimil.com
Je trouve pardonnable de ne pas savoir ce genre de faits oubliés de l'histoire. Franchement, l'Allemagne ne s'est pas illustrée par un empire colonial puissant. On n'est pas non plus tous savoir quelle île des Caraïbes fut la base du commerce des esclaves par les Danois.
... oui oui, z'avez bien lu: les Danois, négriers colonisateurs. Les profs d'histoire, même compétents, ne sont pas nombreux à le savoir.
Toujours est-il que la Namibie est passée sous mandat Sud-Africain au lieu de poursuivre une décolonisation classique. Du coup, l'afrikaans issu du néerlandais avait une place importante en Namibie sudafricaine.
Sinon, les communautés germanophones sudafricaines se mélangent de plus en plus aux boers afrikaaner, langue comprise. En plus, comme c'était essentiellement des Allemands du nord, leur allemand était déjà très "platt". La disparition du datif, notamment, était déjà bien avancée. _________________ - Schatz, zieh Dich an, wir gehen raus
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Inscrit le: 12 Aoû 2007 Messages: 253 Localisation: Bussy Saint Georges, France
Posté le: Dim 01 Juin 2008 00:32 Sujet du message:
mimicool a écrit:
merci c'est ce que je me suis dit !! et puis aussi l'Afrique du Sud au Cap on parle allemand aussi non ...
Non, par là-bas, on parle Afrikaans, qui est un "dialecte" localisé de néerlandais, introduit par les "Boers" (ou Bauer, en allemand - le néerlandais compte aussi dans le bas-allemand, il me semble )
En tendant l'oreille, cependant, on comprend un peu...
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