Inscrit le: 27 Mar 2008 Messages: 556 Localisation: Eisacktal
Posté le: Mar 20 Mai 2008 14:41 Sujet du message:
Le changement de gouvernement pose un problème aigu notamment en termes d'autonomie budgétaire. Jusque là, 90 % des impôts revenaient à la province autonome. Et les 3 députés et les 3 sénateurs allemands étaient dans la coalition gouvernementale Prodi et pesaient d'un certain poids, le sort de la majorité se jouant à 1 ou 2 sièges près. Berlusconnard jouissant d'une majorité confortable, il pourra bien se passer des voix sudtyroliennes qui se retrouvent dans l'opposition "constructive". _________________ Wat heescht hei schlecht behuelen
‘t as dach näischt geschitt.
HIC PATRIAE FINES SISTE SIGNA
HINC CETEROS EXCOLVIMVS LINGVA LEGIBVS ARTIBVS
Inscrit le: 27 Mar 2008 Messages: 556 Localisation: Eisacktal
Posté le: Mer 21 Mai 2008 14:12 Sujet du message: „Südtirol, unser zehntes Bundesland“
Für Helmut Kritzinger, gebürtiger Südtiroler und derzeit österreichischer Bundesratspräsident, ist der 21. Mai ein „besonderer Tag“: Erstmals trat mit Luis Durnwalder ein Südtiroler ans Rednerpult des Bundesrates.
„Dass österreichische Landeshauptleute im Bundesrat sprechen, „ist verbrieftes Recht und guter Brauch“, sagte Kritzinger, für Durnwalder „haben wir sehr gerne eine Ausnahme gemacht“. Denn Südtirol sei „unser zehntes Bundesland“, so Kritzinger.
In seiner Rede hob Durnwalder einmal mehr den Vorbildcharakter des Südtiroler Autonomiemodells hervor. Dieses habe „Beispielcharakter für viele andere Minderheiten in aller Welt“, so vor allem auch für den Tibet, wie der Landeshauptmann betonte.
„Wenn Südtirol diese Rolle spielen kann, ist es auch Verdienst Österreichs, der Bundesregierungen, aller Parteien und der Bevölkerung“.
Trotz der Streitbeilegungserklärung im Jahr 1992 habe Österreichs Schutzmachtfunktion nach wie vor große Bedeutung.
„Wenn uns wirklich etwas Wesentliches genommen wird, möchten wir immer wieder bitten, dass Österreich auf internationaler Ebene auftritt und ‚pacta sunt servanda’ einmahnt, unabhängig davon, welche Regierung in Italien amtiert“, betonte Durnwalder vor dem versammelten Bundesrat.
Letztendlich seien die Südtiroler eine „österreichische Minderheit, die nicht freiwillig von Österreich abgetrennt wurde“, bekräftigte der Landeshauptmann.
Anschließend erhielt der Bundesrat eine kleine „Autonomie-Lektion“. So schilderte Durnwalder ausführlich Geschichte und Entwicklung der Abtretung Südtirols bis zum Jahr 1992.
„Die Autonomie hat Wunder gewirkt“, so Durnwalder, der hervorhob, dass Südtirol nun das höchste BIP aller italienischen Regionen habe.
Schmunzelnd erwähnte er, „dass wir 97 Prozent aller Abwässer klären – zum Unterschied von Neapel“.
Auch auf die neue Rolle von Grenzgebieten im Schengen-Zeitalter kam der Landeshauptmann zu sprechen.
„Grenzgebiete stehen heute vor der großen Herausforderung, dass der Übergang von einer Kultur in die andere und von einem Land in das andere harmonisch vor sich geht“.
Dolomiten, 21. Mai 2008 _________________ Wat heescht hei schlecht behuelen
‘t as dach näischt geschitt.
HIC PATRIAE FINES SISTE SIGNA
HINC CETEROS EXCOLVIMVS LINGVA LEGIBVS ARTIBVS
Toutes les heures sont au format GMT + 2 Heures Aller à la page Précédente1, 2
Page 2 sur 2
Vous ne pouvez pas poster de nouveaux sujets dans ce forum Vous ne pouvez pas répondre aux sujets dans ce forum Vous ne pouvez pas éditer vos messages dans ce forum Vous ne pouvez pas supprimer vos messages dans ce forum Vous ne pouvez pas voter dans les sondages de ce forum