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Posté le: Mar 28 Mar 2006 11:52 Sujet du message:
fleurdelotus a écrit:
Eine französische Frau käme auch noch in Frage : Michèle Alliot-Marie
In sich ist sie vielleicht eine gute Kandidatin, ABER es gibt sehr viele Männer in der UMP und die UMP wird sowieso ohne sie zu viele Kandidaten haben! Daher glaube ich, sie hat keine Chance. Und meiner Meinung nach wäre es auch ein Unsinn, zu kandidieren. _________________ Сонька
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Posté le: Mer 29 Mar 2006 10:13 Sujet du message:
Sonka a écrit:
fleurdelotus a écrit:
Eine französische Frau käme auch noch in Frage : Michèle Alliot-Marie
In sich ist sie vielleicht eine gute Kandidatin, ABER es gibt sehr viele Männer in der UMP und die UMP wird sowieso ohne sie zu viele Kandidaten haben! Daher glaube ich, sie hat keine Chance. Und meiner Meinung nach wäre es auch ein Unsinn, zu kandidieren.
Vielleicht kandidiert sich das nächste mal, wenn Ségolène am Ende ihres Präsidentinmandat ist... _________________ Surfin' surfin' all the time 8)
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Posté le: Mer 29 Mar 2006 10:17 Sujet du message:
theresa a écrit:
Ich beginne mal mit einem seriöseren Thema !
Bei uns steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Regierung und sie macht ihre Sache bisher nach allgemeiner Meinung recht gut.
Ist es vorstellbar, dass Frankreich in absehbarer Zeit (2007?) auch eine Präsidentin bekommt ?
Welche Politikerin käme für eine Wahl in Frage und was sollte sie anders machen als ihre männlichen Kollegen?
Im Augenblick besetzen Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy den oberen Teil der Umfragen. Aber ob daß etwas für die nächsten Präsidentschaftswahlen bedeutet ? Innerhalb der nächsten 14 Monate (Mai 2007 ist noch weit, sehr weit entfernt) kann sich noch viel, sehr viel ändern
Was Ségolène Royal betrifft, so denken die Tenore der Sozialisten, daß sie "médiatiquement" recht gut ankommt, daß sie aber "keinen Stoff" hat, um das Land zu führen. Es wäre aber durchaus möglich, daß diese "Tenore" sie, trotz Stellungnahme der Militanten in 9 Monaten (Wahl eines Kandidaten bzw. einer Kandidatin der Sozialisten), "torpedieren". Oder, noch schlimmer, daß sie sich mit ihr arrangieren, indem sie ihr den Posten des Premierministers vorschlagen. Und, früh oder später, könnten sogar/selbst die sozialistischen Militanten merken, daß ein oder zwei Stellungnahmen oder die Ratschläge eines guten Beraters in "politischem Marketing" nicht ausreichen, um aus Ségolène Royal eine "présidentiable" zu machen. Die Angriffe ihrer gegner in der Partei könnten die Wähler sogar ziemlich stark beeinflussen, die in ihr den "Urtyp" der "Enarque" und der "gauche caviar" sehen könnten...
Und was Sarkosy betrifft, könnte sich das Blatt genauso wenden.
Denn letzten Endes erwarten die Franzosen einen Retter bzw. eine Retterin.
Dafür sind die Franzosen bereit, irgendeine Persönlichkeit zu wählen, vorausgesetzt, daß er oder sie dynamisch und original erscheint.
Royal und Sarkozy entsprechen diesem "désirata"/Wunsch der Franzosen : Ségolène Royal, weil sie eine Frau ist und weil sie ein "junges Bild" darstellt/von sich gibt ; Nicolas Sarkosy, weil er sehr dynamisch ist und weil er im Kontrast zu dem Eindruck des "permanenten statut-quo" von Chirac steht.
Inscrit le: 01 Nov 2005 Messages: 3580 Localisation: Lyon
Posté le: Mer 29 Mar 2006 11:33 Sujet du message:
theresa a écrit:
Citation:
Und meiner Meinung nach wäre es auch ein Unsinn, zu kandidieren.
Beziehst Du das auf Michèle Alliot-Marie oder hältst grundsätzlich nichts davon, sich politisch zu betätigen?
Ach ja, wenn ich es jetzt wieder lese, was ich geschrieben habe, finde ich es auch nicht klar! Ich meinte:
wenn eine Partei schon 2 Kandidatent vorstellt (oder eher: wenn 2 Kandidaten aus einer Partei selbst kandidieren), dann sollten nicht andere aus der gleichen Partei noch dazu kommen. Auf dieser Weise gewinnt keiner und so eine Strategie (oder eher: Unstrategie) fördert "kleine" Parteien, besonders extremistische (und noch besonderer unsere FN)
Aber bis unsere Politiker das ganze Bild betrachten und nicht nur die eigenen Interesse... (werden Ostern und Pfingsten auf einen Tag fallen <- richtig? ) _________________ Сонька
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Royal und Sarkozy entsprechen diesem "désirata"/Wunsch der Franzosen : Ségolène Royal, weil sie eine Frau ist und weil sie ein "junges Bild" darstellt/von sich gibt ; Nicolas Sarkosy, weil er sehr dynamisch ist und weil er im Kontrast zu dem Eindruck des "permanenten statut-quo" von Chirac steht.
Inscrit le: 20 Fév 2006 Messages: 1153 Localisation: Cologne - un brin de l'Allemagne !
Posté le: Jeu 30 Mar 2006 19:30 Sujet du message:
Citation:
Leider sieht die Zukunft Frankreichs nicht besonders froh aus
Bei uns sieht die Zukunft auch nicht rosig aus.
Keiner ist zufrieden mit den Zuständen und jeder hat Angst vor Veränderungen. Niemand akzeptiert, dass die guten Jahre vorbei sind.
Lieber schauen die Leute in die Vergangenheit und sagen: "Da wollen wir stehen bleiben!" Leider kann man die Zeit aber nicht anhalten.
Citation:
Aber bis unsere Politiker das ganze Bild betrachten und nicht nur die eigenen Interesse... (werden Ostern und Pfingsten auf einen Tag fallen <- richtig? )
Exakt! Bei der CDU/CSU mußte Frau Merkel die Egomanen unter den eigenen "Parteifreunden" auch erst versenken. Das kein gutes Bild abgegeben. Warum klären die Politiker die Machtfragen nicht hinter verschlossenen Türen?
Inscrit le: 11 Jan 2006 Messages: 1914 Localisation: Trier, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Posté le: Dim 02 Avr 2006 10:28 Sujet du message:
theresa a écrit:
@ Brett:
ist ein enarque ein ENA- Absolvent? Sind die so unbeliebt?
Ja, ein "énarque" ist ein ENA-Absolvent. Und die sind seit vielen Jahren, wie alle anderen "Grandes écoles"-Absolventen, sehr unbeliebt in Frankreich. Dafür gibt es viele Gründe. Sowohl verständliche Gründe und Kritiken, als auch weniger verständliche Gründe (Neid, usw).
Und was ist denn ein "miroir aux alouettes" (ein Lerchenspiegel???)
Gute Frage.
Ich muss darüber nachdenken, wie man "miroir aux alouettes" übersetzen könnte.
theresa a écrit:
Traut man Mme. Royal zu, eine Situatuin wie die momentanen Streikselegant in den Griff zu bekommen? Bei Sarkozy hätte ich da meine Zweifel.
Nein. Das traut man weder ihr noch sonst jemanden zu. Der Grund dafür ist recht einfach : alle Politiker/innen sind auf die Wahlen (2007) konzentriert, und das wissen die Bürger/innen.
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